Mut zur Lücke lohnt sich nicht

Fehlen einzelne oder mehrere Zähne stehen zur Vervollständigung des Zahnbogens grundsätzlich drei Möglichkeiten zur Wahl: Implantat, Brücke oder Prothese.

Heute bieten Implantate für viele Patienten die optimale Lösung im Zahnersatzbereich. Die künstlichen Zahnwurzeln stellen in ästhetischer wie funktioneller Hinsicht eine sichere Alternative zu konventionellen Methoden dar. Die Nachbarzähne müssen nicht wie zum Beispiel bei der Brücke beschliffen werden, der Kieferknochen bleibt durch die übertragenen Kaukräfte erhalten, bei einer bestehenden Lücke würde er sich langsam aber stetig zurückbilden.

Der „Nachteil“ ist, es dauert etwas länger bis zum neuen Zahn wie bei der herkömmlichen Brücke. Zunächst wird der Kieferknochen genau vermessen, um Lage und Größe des Implantates zu ermitteln. Ebenso wird allgemeinmedizinisch abgeklärt, ob dem Einheilen eines Implantates etwas im Wege stehen könnte. Der eigentliche chirurgische Eingriff bei einem Implantat dauert zwischen 30-40 Minuten.

Bei geringem Knochenangebot kann zusätzlich ein Knochenaufbau mittels synthetischer Materialien oder eigenem Knochen nötig werden. Die künstliche Zahnwurzel aus Titan oder hochfester Keramik heilt innerhalb von zwei bis drei Monaten fest im Knochen ein. Nach der Einheilungsphase war früher, wie bei anderem Zahnersatz, ein Abdruck nötig. Dank der uns zur Verfügung stehenden modernen Digitaltechniken kann der Zahnersatz auf den Implantaten auch ohne lästigen Abdruck hergestellt werden. Unserem hohen ästhetischem Anspruch entsprechend wird Zahnersatz in der Regel aus Vollkeramik hergestellt.

Auch bei völliger Zahnlosigkeit können mit einer speziellen Technik die Implantate mit einer festsitzenden Brücke versorgt werden. Eine herausnehmbare Prothese ist nicht unbedingt nötig. Gerne finden wir mit Ihnen gemeinsam eine für Sie optimale Lösung.